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Review: Dungeons & Workouts

Im Oktober 2018 schrieb mich Sarah Schmitz, die Autorin des Buches, das ich Dir heute vorstellen möchte, an und fragte mich, ob ich Lust hätte, mir Anfang 2019 ihre neue Publikation anzusehen.
Sie arbeitet als Pressereferentin für den Meyer&Meyer Verlag und hat eben dort im Januar das Rollenspielbuch Dungeons&Workouts publiziert.

Sie beschrieb mir Dungeons&Workouts als phantastische Welt voller Abenteuer, in der sich Rollenspiel und Fitnessworkouts miteinander verbinden ließen. Es sei das „erste Multiplayer-Rollenspiel-Fitnessabenteuer der Welt„.

Ich arbeite als Physiotherapeutin, weshalb mich grundsätzlich Vieles was mit Gesundheit und Fitness zu tun hat, interessiert. In meiner Freizeit bin ich leidenschaftliche Rollenspielerin. Und so sehr ich dieses Hobby auch liebe, so wenig hat es mit Fitness zu tun. Zumindest ab dem Zeitpunkt, ab dem alle meine Spieler da sind und der Marathon der Vorbereitung, des Aufräumens, Kochens, Backens und Herrichtens abgeschlossen ist. Der hält nämlich ganz schön auf Trab 😉
Und, naja … um ehrlich zu sein, bringt mich auch die große Koordinationsleistung die man als Spielleiter so leisten muss, zusätzlich zur generierten Stimmung und der Arbeit als Vielfachschauspieler manchmal ganz schön ins Schwitzen. Also ganz passiv ist dieses Hobby ja nun doch nicht. 🙂

Ich freute mich nach Sarahs Email zwar sehr darüber, dass sie an mich gedacht hatte und mir ihr Buch anbot, um es auf diesem Blog vorzustellen, so richtig überzeugen konnte mich das Konzept im Vorfeld allerdings nicht. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie phantasiegeladenes Rollenspiel, bei dem man leidenschaftlich in farbenprächtigen Bildern aufgeht, seine Rolle spielt, denkt, rätselt, lacht, bangt und Abenteuer bestreitet, mit körperlich fordernden Fitnessübungen einhergehen soll. Das heißt, vorstellen konnte ich mir natürlich Wege in dieser Art, aber keiner davon passte für mich in ein befriedigendes Spielkonzept.
Aber ich wollte auch gern offen für Neues und Ungewohntes sein und so freute ich mich auf das, was Sarah Schmitz und ihr Autorenkollege Andreas Reuel da zaubern würden.

Seit vorgestern nun ist das Buch bei mir. Ich habe es mir durchgesehen und kann es Dir nun vorstellen. In einer Spielrunde ausgetestet und angespielt habe ich es nicht, weshalb ich Dir nichts Genaueres dazu sagen kann.

Das Copyright liegt beim Verlag

Die harten Fakten

Titel: Dungeons&Workouts
Untertitel: Fitter werden gegen Stillheims Schergen
Autoren: Sarah Schmitz, Andreas Reuel
Verlag: Meyer&Meyer
ISBN: 78-3-8403-7638-2
Seitenanzahl: 248
Erscheinungsdatum: 21.01.2019
Fotos: 102
Farbige Abbildungen: 65

Preis: 25,00€

Der äußere Eindruck

Das Buch hat ein angenehm handliches Format, einen flexiblen Softcover-Einband sowie farbig bedruckte Seiten. Die Seiten lassen sich gut blättern und das Layout ist übersichtlich und gut strukturiert. Fotografien der Workouts und Übungen sowie einzelne farbige Illustrationen lockern die Gestaltung auf.
Die Überschriften sind in einer Zierschrift gehalten, die Texte selbst erscheinen in einer schlichteren, gut lesbaren Schriftart. Eine weitere Schriftart kommt in großen blauen Boxen vor, die den Anschein einer Computerschrift haben und besondere Informationen zu Erfahrungspunkten (EP) und Workouts hervorheben.

Wie ist Dungeons&Workouts aufgebaut?

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Nach einem nett geschriebenen Vorwort und einem Prolog, erfährst Du alles über die Spielregeln, die Spielvorbereitung und die Monster, denen Du während des Spiels begegnen kannst. Außerdem gibt es ein Kapitel für den Spielleiter sowie einen Abschnitt über sogenannte Zonen.
Darauf folgt der größte Teil des Buches, welcher sich dem Städtchen Stillheim widmet und verschiedene Orte (Das Münzhaus, das Gefängnis, die Gruft, die Kanalisation etc.) mit ihren jeweiligen Begegnungen und Gefahren beschreibt.
Im Anschluss daran findest Du ein Einstiegsabenteuer sowie je einen Abschnitt zum Spielen ohne Gruppe und zur passenden Motivation.
Zu guter Letzt darf natürlich ein Übungskatalog mit Dehnungen, Workouts und Ernährungstipps nicht fehlen.

Wie funktioniert Dungeons&Workouts?

Genauso wie bei jedem anderen Rollenspiel spielt jeder Spieler einen Charakter. Bei Dungeons&Workouts gibt es weder klare Rassen- und Klassenvorgaben noch ein komplexes Regelsystem zum Erstellen des bevorzugten Helden.
Hier kannst Du einfach sein, was auch immer Du möchtest. Eine Elfenprinzessin? Kein Problem. Ein Riesenkatzenmensch mit Zahnspange? Ebenfalls möglich. Ein Riese der mit einem Gnom verheiratet ist? Klar, wieso nicht! Dungeons&Workouts lässt Dir in Bezug auf die Charakterwahl wirklich gänzlich freie Hand.

Und mit dieser Wahl ist die Charaktererstellung vonseiten der Regeln her auch bereits so gut wie gelaufen. Es gibt lediglich eine Regel, die Anwendung finden kann. Und das auch nur, wenn Du magst: Du kannst Deinem Charakter aufgrund seiner Größe, seiner Gewandtheit oder sonstiger herausragender körperlicher Merkmale Mali oder Boni auf die jeweiligen Workouts geben. So wird beispielsweise vorgeschlagen, dass ein Oger jeweils 5 Wiederholungen mehr pro Runde machen muss, ein Echsenmensch dagegen 5 weniger.

Werte wie Kampf- oder Bewegungsfertigkeiten, Zauberkräfte und Wissenskünste braucht ein Abenteurer in der Welt von Dungeons&Workouts nicht, denn hier wird kein Konflikt mit Charakterbögen und Würfeln ausgefochten. Hier müssen die Spieler stahlharte Muskeln und brennende Ausdauer beweisen, um Gegner in die Enge zu treiben und Duelle zu gewinnen.
Ein Aussehen, passende Kleidung, einen Namen und eine Hintergrundgeschichte sollte Dein Charakter aber dennoch haben.
Es gibt sogar einen Charakterbogen, in den man neben Name, Alter, Geschlecht und derlei Dingen aber vor allem Notizen und Gegenstände eintragen kann.

Der Eingangsfitness-Test

Die Autoren empfehlen Dir zwei Dinge:
#1 Einen Eingangsfitnesstest. Durch diesen ermittelst Du Deine Ausgangsfitness und kannst ermitteln, auf welchem Schwierigkeitsgrad Du das Spiel angehen solltest.
#2 Das Führen eines Fitnesstagebuches. Hier trägst Du das Ergebnis Deines Eingangsfitnesstests ein und alle weiteren Übungen, die Du absolvierst. Auf diese Weise kannst Du Deinen Trainingsverlauf festhalten und Erfolge nachvollziehen.

Stillheim


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Dungeons&Workouts spielt in der fiktiven Stadt Stillheim, deren Orte und Bewohner im Buch beschrieben werden. Hier findest Du Informationen dazu, ob die Orte Gefahren beherbergen und ob die einzelnen Bewohner vielleicht Schwierigkeiten haben, bei deren Lösung sie Deiner Hilfe bedürfen.
So muss man sich in Schorschs Schnitzelstube beispielsweise etlichen ungesunden Verführungen erwehren, kann mit Gretjen von Apfeltard trainieren oder kann illustre Gestalten wie Pelvis Tangelmoor treffen.
Manche dieser Begegnungen kosten die Charaktere EP, andere fordern sie zum fleißigen Workout auf.
Und eine Karte der Stadt gibt es natürlich auch – im Buch und zum Download.

Nun liegt es am Spielleiter, aus den gegebenen Informationen ein phantasievolles Abenteuer zu kreieren, das Stillheims Orte mit einbezieht.

Und jetzt? Auf ins Spiel!

Wenn das Abenteuer steht und jeder Spieler einen Charakter ausgesucht (und am besten natürlich auch ein wenig ausgeschmückt und möglichst umfassend beschrieben) hat, kann es auch schon losgehen.

Das Autorenteam empfiehlt, dass Du Dich vor dem Losspielen gut aufwärmst. Am besten schaffst Du genügend Platz, damit auch mehrere Spieler die Workouts durchführen können.

Und dann geht es los: Wie bei jedem anderen Rollenspiel auch taucht ihr ein ins Abenteuer, spielt SCs und NSCs, beschreibt, wer was tut, sieht und wahrnimmt und versucht als Helden Gutes zu tun während ihr aufregende Geschichten erlebt.
Kommt es nun aber zu einem Rätsel, einem Kampf oder einer sonstigen Hürde, dann werden diese nicht mit Würfeln, Papier, Bleistift und Regeln angegangen sondern mit Sport.

Bei Dungeons&Workouts besiegst Du Gegner mit Situps, Crunches oder Army Crawls. Du zwingst Monster mit Reverse Planks und Frog Jumps in die Knie oder duellierst Dich mit Aufschneidern in Skippings oder Russian Twists.
Falls Du nicht weißt, was sich hinter diesen Namen verbirgt oder wie man die einzelnen Übungen korrekt durchführt: Im Übungskatalog des Buches findest Du die einzelnen Übungen mit Bildern und Beschreibungen.
Manche dieser Übungen müssen einzeln, andere kombiniert durchgeführt werden. Manchmal braucht es gar ein ganzes Übungsarsenal, um einer Gefahr Herr zu werden. Hin und wieder trainierst Du gegen die Zeit, ein andermal gegen den Spielleiter. Oder natürlich auch – wenn die Situation passt – gegen Deine Spielerkollegen.


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Mein Eindruck

#1 Äußerlichkeiten

Ich persönlich bin etwas zwiegespalten. Einerseits erkenne ich, dass sich die Autoren sehr viel Mühe gegeben und Liebe in das Werk gesteckt haben. Und etwas, das mit Liebe erschaffen wurde, kritisiere ich nicht gern, da ich mir sicher bin, dass jeder sein Bestes gegeben hat.
Ich möchte Dir meinen Eindruck aber dennoch nicht vorenthalten:
Was mich gleich auf den ersten Blick stutzig werden ließ, ist der für mich unprofessionelle Eindruck einzelner Zeichnungen. Während manche Illustrationen und auch das Hintergrunddesign der Seiten sehr professionell aussehen, fallen andere Zeichnungen durch merkwürdige Proportionen und grobe Strukturen auf.

#1 Professionelle Bilder
#2 Nicht ganz so professionelle Bilder

Ein wenig seltsam ist für mich auch die Namensauswahl einiger vorgestellter NSCs.
Bauer Gröntebörger zum Beispiel. Ich muss da direkt an den niederländischen Groenteburger denken, einen Veggie-Burger.
Oder der Nekromant Pelvis Tangelmoor. Pelvis ist die medizinische Bezeichnung für das Becken.
Der Basilisk heißt Basil mit Vornamen und der Bürgermeister Lord Sam Latlift – eine Anspielung auf eine Fitnessübung.

Ich persönlich mag solche humoristischen Einlagen nicht. Vielleicht bin ich unlustig, vielleicht erkenne ich den Scherz dahinter nicht, vielleicht sehe ich es zu eng. Wobei ich sehr gern und in der Regel auch sehr viel lache. Aber ich brauche eine bestimmte Art von Humor: intelligente, feine, überraschende Witze und spontane Lachmomente, die nicht erzwungen sein wollten.
Geschmackssache 🙂

Für mich gilt: Fantasy zu erschaffen ist eine Mischung aus Kreativität und Arbeit. Und wenn ich meine NSCs nicht Liesjen Müller nennen kann oder möchte, dann gebe ich mir Mühe und nenne sie nicht irgendwie. Und ich versuche, Namen zu finden die sich konsistent in das Bild der Fantasywelt und das jeweilige Kulturkonzept einbetten lassen. Und mit Sicherheit vergebe ich keine sprechenden Namen, es sei denn als Künstlernamen – z.B. für Zauberer. Letztere kommen aber entsprechend selten vor und finden sich nicht an jeder Ecke und auf jedem Bauernhof.
Mir vermiesen derlei Bezeichnungen (gilt auch für Gebäude, Ortschaften, Zaubersprüche, Krankheiten, was auch immer) stets etwas den Lesegenuss.
Wer hingegen solche Wortwitze mag, der wird sich beim Lesen von Dungeons&Workouts wohlfühlen.

Auch diese blauen Boxen mit der Computerschrift passen für meinen Geschmack nicht in das Buch. Zum einen passt das Schriftdesign weder zu den anderen Schriftarten noch zum Fantasycharakter der Stadt Stillheim, noch hat das Buch auch nur im entferntesten etwas mit dem PC zu tun. Ich frage mich, wieso Autoren oder Verlag ausgerechnet diese Art von Schrift wählten.
Erinnert mich eher an meine ersten PC-Versuche in den 90er Jahren unter MS-Dos mit Commander Keen. Eine schöne Erinnerung, hat aber nichts mit Rollenspiel zu tun …

#2 Innerlichkeiten

Die Übungsauswahl ist gut und vielfältig, sodass für jeden etwas dabei ist und man wirklich ein hervorragendes Ganzkörperworkout zusammenstellen kann. Die Übungen sind auch gut beschrieben und durch professionelle Fotos sehr gut darstellt.
Personen mit unterschiedlichen Fitnesslevel können ganz simpel miteinander trainieren, ohne dass jemand über- oder unterfordert wird. Das ist ziemlich gut.
Wer regelmäßig mit den Übungen dieses Buches trainert und dabei auf eine korrekte Umsetzung der Übungen achtet, wird schnell Erfolge erzielen und zu seiner Fitness beitragen.
Auch die beiliegenden Rezepte sind abwechslungsreich und ausgewogen und eignen sich für eine gesunde und bewusste Ernährung.

Wäre an diesem Punkt Schluss, wäre ich mit diesem Buch vollauf zufrieden und würde es gern einigen meiner Patienten und Kunden weiterempfehlen.

Allerdings ist da ja noch der Rollenspielteil. Und dieser sagt mir überhaupt nicht zu. Für mich hat ein Rollenspiel (nicht nur aber) auch etwas mit Regeln zu tun, mit Fertigkeiten, mit Magie mit den Vor- und nachteilen einzelner Charakterklassen und mit Würfeln. Also einfach mit ein wenig Glück oder auch Pech. Ich liebe es, den Würfel rollen zu lassen und den Moment, wenn er liegen bleibt und man ahnen kann, ob man erfolgreich war oder verloren hat.
Und ich liebe es, mich im Rollenspiel zu verlieren, um mich herum nichts zu sehen als das Abenteuersetting und in meiner Rolle als Spieler oder als Spielleiter aufzugehen. Und dann guckt man plötzlich auf die Uhr und es ist halb drei in der Früh … Das ist Rollenspiel. Eine Atmosphäre so dicht, dass es beinah schon stört, wenn jemand zur Toilette gehen muss.

Bei Dungeons&Workouts befürchte ich, dass es zu dieser dichten Atmosphäre gar nicht kommt. Denn immer wieder wird der Spielfluss davon unterbrochen, dass jemand die Gymnastikmatte ausrollt und prustend versucht, mehr Situps hinzubekommen als der vom Spielleiter dargestellte Gegner, während die anderen munter mitzählen.
Und sich dann, während der Kameraden wie die Käfer auf dem Boden liegen, einen epischen Kampf vorzustellen? Nicht ganz leicht.
Aber darum geht es vermutlich auch gar nicht.
Andererseits: Kann man sich wirklich auf die perfekte Übungsausführung konzentrieren, wenn man dabei an die Prinzessin denkt, die man befreien möchte?

Dungeons&Workouts ist ein munterer, netter kleiner Klamauk mit Phantasie und Sport.
Für mich ganz persönlich zu Dinge, die nicht zusammengehören.

Ich liebe meine wöchentlichen Workouts im Fitnessstudio mit Freihanteln und Kettlebells. Und ich liebe meine jeweils etwa vierwöchigen Rollenspielabende, mal als Spielleiter, mal als Spieler.
Aber bei beiden gelten meine volle Leidenschaft, Kreativität und alle meine Gedanken genau dem, was ich da tue. Ich denke beim Sport an Sport, kontrolliere meinen Übungsaufbau und meine Bewegungsabläufe. Und beim Rollenspiel denke ich an Könige, Drachen, Kleriker&Co.
Und so soll es für mich bleiben.

Für wen ist das Spielkonzept geeignet?

Ich habe mich gefragt, wie oft es wohl vorkommt, dass sich in einer Gruppe nicht nur mehrere begeisterte Rollenspieler befinden sondern jene auch noch total sportbegeistert sind?  Und wie viele dieser sportlichen Rollenspieler beide Hobbys unter einen Hut bringen möchten.
Kennst Du eine solche Gruppe Menschen und trefft ihr euch oft genug, dass das Training auch etwas bringt, ohne auf „ernstzunehmendes, normales“ Rollenspiel verzichten zu müssen, dann ist das Konzept vielleicht für Dich geeignet.
Es könnte auch für Kinder und Jugendliche geeignet sein, denen man (z.B. in einem Gruppentraining) Fitness und Training spielerisch näherbringen möchte, ohne dass es sich für sie gleich nach „doofem, langweiligen Bewegen“ anfühlt, was ja für manche Kinder leider leider der Fall ist.

Ich glaube nicht, dass es dafür geeignet ist, Deinen rollenspielunerfahrenen, fantasyunbegeisterten Sportsfreunden Deine Leidenschaft fürs Rollenspiel näherzubringen.

Also leider … und das bedauere ich wirklich … komme ich nicht so richtig zu einer Antwort, wer die richtige Zielgruppe für das Buch ist.

Wenn man das Buch (meinetwegen auch als Rollenspieler) jedoch hernimmt, um die Übungen daraus zu trainieren und die Rezepte nachzukochen, dann erfüllt es einen ganz wunderbaren Zweck.
Und ein Rollenspielanfänger kann vielleicht auch von der Beschreibung Stillheims und der NSCs profitieren, um sie – oder evtl. die Karte – in seine bespielte Rollenspielwelt einfließen zu lassen.

Wo kann ich Dungeons&Workouts kaufen?

Zum Beispiel im Online-Buchhandel, aber auch (unter Angabe der ISBN) in Deiner Lieblingsbuchhandlung um die Ecke.

Oder bei Amazon (Affiliate-Link):


Rollenspielerische Grüße
Janine

Fantasy ist meine Leidenschaft solange ich denken kann. Rollenspielerin bin ich mit Herz und Seele seit 1999, Spielleiterin seit etwa 2001. Ich liebe es, Abenteuer und Settings auszuarbeiten, Charaktere zu designen, Geschichten zu erfinden und meine Mitspieler oder Leser in phantastische Welten zu entführen. Ich bastele mit Begeisterung Handouts, zeichne Karten, schreibe Bücher und bemale Miniaturen. Außerdem leite ich Abenteuer auf Conventions und blogge auf spielleiter-wissen.de

2 Kommentare

  • Ackerknecht

    Kurze Frage:
    Ist das der Nachfolger vom 2017 im gleichen Verlag erschienenen Dungeon&Workouts der Rocket Beans Crew?
    Auch wenn dies ein Gruppenabenteuer ist (der erste band war ein Solo), eine neue Erfindung ist D&W nicht.

    Der Ursprung des Buches liegt bei einem Gaming-Internet-Sender, daher kommen manche Eigenarten des Buches: Die humoristischen Namen sind an die RBTV-Pen&Paper-Welten angelehnt. Die blauen Kästen sin Hommagen an Secret of Mana und andere Super Nintendo-RPGs. Das als Hintergrund dazu.

    • Janine Kau

      Hallo Ackerknecht,

      hab‘ Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Ja, dieses Buch hat denselben Ursprung wie der Solo-Band. Es handelt sich aber nicht wirklich um einen Nachfolger, da die Bücher nicht aufeinander aufbauen und man das erste Buch auch nicht kennen muss, um das neue zu lesen, zu verstehen oder zu spielen.

      Danke Dir für Deine Infos zum Hintergrund! Das ist gut zu wissen. 🙂
      Dennoch schließt sich für mich nicht der Kreis zwischen Nintendo-RPGs und Pen&Paper-RPGs. Ich habe durchaus schon viele PC- und Konsolengames gezockt und kann das retro Schriftdesign auch in neueren Produktionen sehr gut leiden, da es mich an meine PC-Kindheit in den 90er Jahren erinnert. In gedruckten Büchern die nicht von digitalen Welten handeln, sind sie für meinen Geschmack Fehl am Platze.

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