Jenni Corson Fotomappe
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Handout-Mappe von Jenni Corson

Vergangenen Donnerstag habe ich Dir in einem Tutorial gezeigt, wie Du einen Brief als Handout erstellen kannst. Und ich habe Dir auch eine ganz preiswerte Mappe vorgestellt, in der ich meine A4-Handouts sortiere und für die nächste Spielrunde sammele. Darin befinden sich tatsächlich nur vorbereitete Handouts für einmalige Gelegenheiten, für konkrete Abenteuer und dergleichen. Also Briefe, Zettel, Notizen, Bilder usw., die nach einmaligen (oder „einabenteuerlichem“) Gebrauch abgeheftet oder weggeworfen werden können.

Es gibt aber auch Handouts, die man über einen längeren Zeitraum aufheben und immer wieder verwenden möchte. Handouts, die kostbar sind, die fest zu einem bestimmten Charakter gehören und die man hütet wie einen Schatz. Illustrationen, Karten oder Schriftstücke, die man immer wieder hervorholt, um sie in der Spielrunde zu verwenden.
Für diese eignet sich eine 1€-Mappe eher weniger und schon gar keine Mappe, aus der man sie immer herausnehmen muss, um sie zu vorzuzeigen.
Diese Handouts verdienen ein hübsches und hochwertiges Heim in dem sie geschützt aufgehoben sind und auf praktische Weise präsentiert werden können.

Wenn eine solche Mappe dann auch noch leicht zu transportieren ist, ein passendes Format besitzt, ausreichenden Platz für alle Deine wichtigen Handouts bietet, stylisch aussieht und über die reine Aufbewahrung hinweg auch noch andere Funktionen bietet, dann ist sie einfach nur perfekt.

Mit der Portfolio-Mappe von Jenni Corson habe ich persönlich eine Aufbewahrungsmöglichkeit für meine „Dauer-Handouts“ gefunden die allen meinen Ansprüchen gerecht wird und weitaus mehr kann als Bildern und Karten einen Stauraum zu bieten und chic auszusehen.

Ich habe die Mappe von Jenni Corson für Dich getestet und möchte sie Dir in diesem Beitrag vorstellen.

Ich erkläre, wieso sie mich so begeistert und weshalb sie ab dem Zeitpunkt als ich sie in Händen hielt, fester Bestandteil meines Rollenspiel-Equipments ist.

Werbung, unbezahlt| Für diesen Artikel wurde mir die A5-Foto-Mappe „Style“ von Jenni Corson kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag spiegelt trotzdem meine ehrliche und individuelle Meinung und meine unbeeinflussten Eindrücke wider. Aus rechtlichen Gründen muss dieser Artikel als Werbung gekennzeichnet werden.

Meine Kriterien für den Test der Mappe

Jenni Corson entwirft und produziert Foto-Mappen, Portfolios und Modelbooks für Models. In diesen Mappen können Models ihre Setcards und Visitenkarten aufbewahren und sie Agenturen oder Firmen vorlegen, um sich und ihre Arbeit zu empfehlen.
Nun bin ich weder Model noch Fotograf und Du wirst Dich fragen, was eine solche Mappe mit dem Rollenspiel zu tun hat und wieso ich ausgerechnet dieses Produkt für Deine Equipment-Sammlung vorstelle.

Als ich im Internet auf das Angebot von Jenni Corson stieß und mir die Foto-Mappe näher ansah, kam mir sofort in den Sinn, dass sie sich nahezu perfekt eignen müsste, um meine kleineren Handouts fürs Rollenspiel darin aufzubewahren. Außerdem schwebte mir noch eine weitere Funktion der Mappe vor, die ich ausprobieren wollte.
Da Jenni auf ihrer Internetseite gerade nach Testern für ihre Portfolios suchte, habe ich sie angeschrieben und gefragt, ob ich eines ihrer Produkte für den Rollenspielbereich testen dürfte.

Nach einem sehr lieben und ausführlichen Emailkontakt überließ sie mir die Foto-Mappe A5 „Style“ zum Testen für mein liebstes Hobby.
Jenni hatte die Mappe sehr sorgfältig und liebevoll verpackt, sodass der Foto-Mappe auf dem Transport kein Schaden entstehen konnte.
Umhüllt war die Mappe mit einer liebevoll beschrifteten Pappbanderole. Darauf bedankt sich Jenni für den Kauf der Mappe, empfiehlt passende Fotoformate und bescheinigt, dass die Mappe von ihr sorgfältig geprüft und handverpackt wurde. Das macht das Ganze umso sympathischer!

Mir war natürlich klar, dass ich an eine Aufbewahrungsmappe die fürs Rollenspiel zweckentfremdet wird andere Maßstäbe und Testkriterien anlegen müsste als wenn ich die Mappe für ihren eigentlichen Zweck verwenden wollte.

Also definierte ich folgende Kriterien:

  • Funktionalität im Rollenspiel
  • Transportabilität zu den Spielrunden
  • Schutz und Präsentation der Handouts
  • Handling der Mappe und der Handouts
  • Weitere nützliche Funktionen neben der reinen Aufbewahrung

Außerdem kamen für mich persönlich noch das Aussehen, die Qualität, die Produktionsumstände und dergleichen zum Tragen, die aber nichts mit dem Rollenspiel zu tun haben.

Ein erster Eindruck

Um Dir einen ersten Eindruck davon zu geben was Dich im folgenden Beitrag erwartet, möchte ich Dir bei Youtube ein kurzes Video zeigen in dem ich die Mappe präsentiere.

Die harten Fakten

Die Vermessung der Foto-Mappe
Die Vermessung der Foto-Mappe

Die äußeren Maße der Mappe

  • Gewicht: 508g
  • Breite: 18,2cm
  • Höhe: 22,5cm
  • Tiefe: 2,3cm

Der Einband

Der Einband kommt angenehm gepolstert und mit einer überzeugenden leicht strukturierten Haptik daher die an Canvas erinnert. Im Inneren werden sowohl der Front- als auch der hintere Buchdeckel von einer festen, dicken schwarzen Pappe verstärkt.
Am vorderen Buchdeckel befindet sich innen eine Einschubtasche in der Farbe des Einbandes.
Da das Buch eine Spiralbindung besitzt, ist der Buchrücken nicht flach sondern gewölbt gearbeitet und dabei aber auch von innen verstärkt, damit er beim Handling nicht zerdrückt wird.

Der Einband von Jenni Corsons Foto Mappe
Der Einband der Mappe (leider kommt die wunderschöne türkise Farbe hier nicht zur Geltung – die Mappe ist nicht Blau)

Die Mappe die Jenni mir zum Testen zugeschickt hat, besitzt die Farbe Türkisblau und kommt in einem wirklich traumhaft leuchtenden Türkis daher. Da der Einband einen leichten Metalliceffekt besitzt, schimmert die Oberfläche, was mir ausnehmend gut gefällt.
Auf der Rückseite des Einbandes, also auf dem Backcover, ist das Logo des Labels eingeprägt.

Die Jenni Corson Logo Prägung auf dem Backcover der Mappe
Die Jenni Corson Logo Prägung auf dem Backcover

Natürlich gibt es den Einband in unterschiedlichen Farben. Nicht jedem gefällt solch eine knallige Farbe wie das Metallic-Türkis. Aktuell ist die Mappe „A5 Style“ in den Farben Schwarz, Grau, Violett, Türkisblau und Rubinrot erhältlich. Mir gefallen alle angebotenen Farben gut, aber das Türkisblau und Violett sind in dieser Auswahl meine absoluten Lieblingsfarben! Von daher habe ich mich natürlich riesig über Jennis Entscheidung gefreut, mir die Mappe in Türkis zur Verfügung zu stellen 🙂

Umfang der Mappe

Die Mappe besitzt im vorderen Buchdeckel eine Einschubtasche in der Farbe des Einbandes und insgesamt 15 Einsteckhüllen, die – getrennt durch schwarzen Karton – beidseitig besetzt werden können. Sie eignet sich also für 30 Handouts, Karten oder Illustrationen.

Die Einschubtasche im Umschlag der Jenni Corson Mappe
Die Einschubtasche am Buchdeckel in der Farbe des Einbandes

Die Einschubtaschen

Die Taschen bestehen aus glattem, flexiblem Kunststoff der voll transparent ist. In jeder Tasche steckt ein stabiler schwarzer Karton der Handouts in unterschiedlichen Formaten voneinander trennt und somit auch kleinformatige Bilder o.ä. gut zur Geltung kommen lässt.
Der Zugriff in die Taschen erfolgt von oben, was äußerst positiv ist. Bei einem Einschub von der Seite hätte ich laufend Sorge, dass mir die Handouts beim Transport aus der Mappe herausrutschen könnten.

Der transparente Kunststoff fühlt sich im Inneren leicht gekörnt an und wirkt visuell von außen auch nicht ganz glatt sondern zart strukturiert. Damit reflektiert er weniger, was natürlich sehr praktisch ist.

Leider weisen ein paar der Einschubtaschen in meiner Mappe feine weiße Streifen über die gesamte Länge der Seite auf, was bei weißen Handouts zwar nicht auffällt, bei dunklen aber unschön wirkt. Da dies aber nicht bei allen Taschen vorkam, schätze ich, dass es sich hierbei um einen ausnahmsweisen Produktionsfehler handelt.
Auffälligerweise liegen die betroffenen Hüllen alle im vorderen Teil der Mappe. Und es sind ausschließlich Hüllen auf der linken Seite betroffen.

Produktionsfehler Foto-Mappe
Der weiße Streifen der quer über die Einschubtasche verläuft

Dieser Fehler wäre für mich kein Grund die Mappe zurückzugeben oder die Mappe nicht noch einmal zu kaufen, aber ich werde darauf achten, in die betroffenen Taschen nur helle Handouts zu packen, damit man sie nicht erkennt.
Und auch in Anbetracht des Preises ist diese „Störung“ des Gesamtbildes natürlich schade – zumal die anderen Taschen beweisen, dass es auch anders geht.

Ich bin perfektionistisch was meine Handouts angeht und ich liebe schöne und ansprechende Bilder im Rollenspiel. Da darf natürlich kein Strich und Streiflein die Optik stören

Produktion und Qualität

Auf der Internetseite von Jenni Corson und ebenfalls auf der Banderole, die um die Mappe herumgelegt war, steht zu lesen, dass die Mappen in Deutschland produziert werden
Alle Mappen von diesem Label sind außerdem vegan, wurden aus hochwertigen und robusten Materialien produziert und wurden während der Entwicklung mehrfach überarbeitet, ehe sie den Qualitätsanforderungen entsprachen.
Der Sitz des Unternehmens ist in Duisburg. 

Dass die Mappen über eine Spiralbindung verfügen, gefällt mir sehr gut. Einerseits kann man damit die Mappe wirklich komplett aufschlagen, ohne dass Seiten von selbst zurückblättern. Und andererseits hat man die Möglichkeit, am leicht offen stehenden Ende der Spirale Einschubtaschen zu entnehmen oder weitere hinzuzufügen.

Auf mich machen sowohl der Einband als auch das Innere der Mappe einen sehr hochwertigen Eindruck. Die verwendeten Materialien fühlen sich angenehm an und langlebig an.

Für welche Handoutmaße eignet sich die Mappe?

Die Foto-Mappe von Jenni Corson wird vermessen
Vermessung der Innentaschen – Wie viel Platz steht für die Handouts zur Verfügung?

Die einzelnen Taschen im Inneren der Mappe besitzen eine Größe von 21,5 x 15,5 cm. Damit finden DinA5-Seiten (oder halbierte DinA4-Seiten) Platz in den Hüllen. Und natürlich all jene Handouts die kleiner sind, wie z.B. Fotos oder Drucke in den Standard-Fotogrößen 9×13, 10×15 oder 13×18.

Was kostet die Mappe?

Aktuell (Stand August 2018) kostet die Mappe auf der Internetseite des Unternehmens 34,00€.
Bei Amazon habe ich die Mappe für 37,00€ plus 3,95€ Versandkosten entdeckt.

Kontakt zum Label

Du möchtest Jenni Corson kontaktieren, möchtest Dich orientieren oder hast eine Frage zu ihren Produkten?
Hier sind ihre Website und ihre Social Media Kanäle:

Websitewww.jennicorson.com
Facebook: @JC Jenni Corson
Istagram: @jennicorson

Was steckt in meiner Mappe?

Wie Du sehen kannst, habe ich meine Mappe mit Zeichnungen bestückt, die auf Fotopapier gedruckt wurden. Die wunderschönen Zeichnungen stammen von Adele Lorienne und zeigen die Kinder meines am längsten gespielten Rollenspielcharakters. Diese Bilder haben mich nicht nur einiges gekostet sondern sie sind in meinen Augen auch ein wahrer Traum einer Charakterdarstellung. Außerdem hängt mein Herz seit beinah zwanzig Jahren an meinem Lieblingsrollenspielcharakter und seiner Familie. Dass mir die Illustrationen ein wahrer Schatz sind der geschützt werden muss, brauche ich Dir sicher nicht zu sagen 🙂

Das Ausmessen der Innentaschen in Jenni Corsons Mappe
Höhe mal Breite – hier passen Seiten, Fotos und Handouts im A5-Format hinein

Bisher habe ich die Bilder und auch andere Charakterillustrationen in den Ordnern und Mappen der jeweiligen Charaktere aufbewahrt – meistens locker in Klarsichtfolien gesteckt und abgeheftet.
Das hat zur Folge, dass sie bei jedem Gebrauch des Ordners mit allen anderen Unterlagen hin und her geblättert werden. Bei den wabbeligen Klarsichthüllen muss ich jedes Mal aufpassen, dass ich sie nicht biege und knicke und meine Schätze nicht zu Schaden kommen.
Diese Sorge erübrigt sich mit der Mappe von Jenni Corson völlig, denn durch die stabile Pappe und das handliche Format sind die Bilder perfekt geschützt.

Außerdem kam noch dazu, dass ich meistens mehrere Charakterillustrationen in einer Klarsichthülle aufbewahrt hatte. Das machte es nötig, jedes Bild hervorzuholen und es ohne Schutz herumzureichen, wenn ein Mitspieler es sehen wollte. Nicht nur einmal hatte ich Bammel vor Schokoladenflecken, Fingerabrücken und Eselsohren und habe die Bilder daher so selten wie irgend möglich herumgereicht.
Und den gesamten Ordner herumzureichen, wäre auch unpraktisch gewesen. Denn einerseits ist er über die Jahre sehr vollgepackt, schwer und unhandlich geworden, und andererseits benötige ich die Unterlagen ja während des Spiels.
Auch dieses Problemchen ist mit der Mappe von Jenni hinfällig. Denn nun bewahre ich alle wichtigen Handouts in ihr auf und kann sie getrennt von meinen Charakterunterlagen am Tisch herumreichen.

Was kam noch in die Mappe hinein?

Neben den Charakterillustrationen habe ich Karten im A5-Format in die Mappe gesteckt und ausprobiert wie sich kleine Handoutnotizzettel, die ich an Spieler ausgebe (oder der Spielleiter an mich) in den Einschubtaschen machen.

Midgard-Karten in den Einschubtaschen
DinA5-Midgard-Karten

Die Karten besitzen das perfekte Format für die Einschubtaschen. So kann man nicht nur offizielle Rollenspielunterlagen unterbringen sondern auch selbst entworfene und gestaltete Karten. Diese kann man direkt im gewünschten Format drucken (lassen) oder auf ein passendes Papier zeichnen, damit sie perfekt in die Mappe passen.
Auf dem obigen Bild siehst Du zwei Karten von Midgard, die als Spieler- oder Spielleitergeschenk auf verschiedenen Conventions ausgegeben wurden.

Umschlagtasche Jenni Corson Mappe
Meine Notizzettel-Handouts

Du kennst das doch sicher auch: Während einer Spielrunde gibst Du einzelnen Spielern Informationen für ihren Charakter, die nur er erfahren soll. Meistens landen diese auf kleinen Zettelchen, die – wenn Du sie schon vor der Runde vorbereitest – oft überall herumfliegen.
Auch als Spieler wirst Du den einen oder anderen Zettel mit Warnungen, Eindrücken und Informationen erhalten. Und auch diese möchtest Du vermutlich zumindest für die Dauer der Spielrunde aufbewahren. Manchmal aber auch für das gesamte Abenteuer, über eine ganze Kampagne oder sogar für immer.

Die Umschlagtasche vorn am Einband eignet sich meiner Meinung nach hervorragend für die kleine rollenspielerische Zettelwirtschaft. Notizen, die für längere Zeit aufbewahrt bleiben sollen, wandern später in die transparenten Folientäschchen. Aber was auch immer eines schnellen Zugriffs bedarf, landet in der Einschubtasche. Das finde ich wirklich praktisch!

Eine ganz besondere Funktion

Zu guter Letzt habe ich mich gefragt, ob die Mappe auch die Funktion erfüllt, als Battlemap herzuhalten
Manchmal hat man einfach keine Battlemap zur Hand oder schlichtweg nicht genügend Platz, um eine riesige Strategiekarte auf dem Spieltisch unterzubringen. Auf Cons oder anderen Events ist es oftmals eine Frage der Transportabilität. Wer schon mal versucht hat, in öffentlichen Verkehrsmitteln eine riesige Rolle aus flutschigem Kunststoff unterzubringen und zusätzlich zu Rucksack, Taschen und Beuteln voller schwerem Rollenspiel-Equipment zu transportieren, weiß wovon ich rede.

Wie praktisch, dass man die Foto-Mappe genau zu diesem Zweck verwenden kann!

Die Mappe als Alternative zur Battlemap
Die Mappe als praktische Alternative zur Battlemap

Natürlich ist eine richtige Battlemap im Großformat praktischer. Sie liegt flach auf dem Tisch und bietet jede Menge Platz zum Zeichnen von Untergründen, Hindernissen und Landschaften. Und natürlich hat sie eine große Fläche auf der Kämpfe abgewickelt und strategische Planungen vorgenommen werden können.

Eine Doppelseite der Foto-Mappe bietet lediglich die Größe eines A4-Blattes und wird zudem noch von der Bindungsspirale durchbrochen. Aber mit der richtigen Einschubvorlage wird diese Doppelseite zu einer praktischen Strategiekarte, auf der man zumindest kleine Kämpfe hervorragend planen und mit Miniaturen darstellen kann.

Ein zerrissenes Blatt meines Battlemap-Blocks, Mappe
Ein zerrissenes Blatt meines Battlemap-Blocks

Ich besitze einen Block der prall gefüllt ist mit Blättern, die Battlemap-Hintergründe in Waben- und Rasterform abbilden.
Der Block ist im A4-Format, deshalb habe ich eine Seite in zwei Teile gerissen, sodass sie ohne weitere Vorbereitung in die Hüllen der Mappe passten.

Wenn Du keinen so praktischen Block besitzt, kannst Du Dir eine entsprechende Vorlage  natürlich auch ganz einfach selbst drucken – oder mit Lineal und Stift auf ein Blancoblatt zeichnen.
Wenn Du Dir gleich mehrere Blätter anfertigst oder Deine Vorlage entsprechend häufig kopierst, hast Du gleich einen ganzen Stapel instant-battlemaps jederzeit griffbereit 🙂

Man könnte natürlich direkt auf dem Papier seine Skizzen zur Landschaft oder zum Untergrund aufzeichnen, um die Hindernisse und Gegebenheiten für die Charaktere darzustellen. Dann kann man so einen Bogen aber nur ein einziges Mal verwenden.

Da mir das zu schade war, habe ich ausprobiert, die Einschubtaschen der Mappe mit Whiteboard-Markern zu bemalen.

Landschaft mit White-Board-Markern auf der Folie 
und der darin eingeschobenen Battelmap-Vorlage, Mappe
Landschaft mit White-Board-Markern auf der Folie
und der darin eingeschobenen Battelmap-Vorlage

Wie Du siehst, kann man die Folien der Foto-Mappe prima bemalen. Die Stifte laufen glatt über die Folie und stellen die Farben gut dar. Je nach Größe der Raster- oder Wabenkästchen Deiner Battlemap-Vorlage eignen sich natürlich eher dickere oder eher dünnere Stifte zum Zeichnen. Da musst Du einfach ausprobieren, was Dir besser gefällt.

Hinterher stellte sich natürlich die bange Frage, ob sich die Farben auch rückstandsfrei würden entfernen lassen. Denn einmal bemalte Seiten, die auch mit dem intensivsten Reinigen nicht mehr vollends sauber würden, wären nicht nur bedauerlich sondern auch kaum noch für andere Zwecke zu gebrauchen.

In diesem kurzen Youtube-Video kannst Du verfolgen, wie ich die Fototaschen mit einem Folienstift bemale – und diesen anschließend wieder rückstandsfrei entferne.

Meine Stifte sind wasserlöslich, also versuchte ich sie nach einer Weile mit einem angefeuchteten Papiertaschentuch zu entfernen. Und das gelang ohne jede Schwierigkeit rückstandslos und einwandfrei.
So kann man die Zeichnungen geschwind anpassen und korrigieren oder die Einschubtaschen nach der Spielrunde unkompliziert reinigen, um sie später wieder zu verwenden. Top! 🙂

Die Farben ließen sich rückstandsfrei entfernen, Mappe
Die Farben ließen sich rückstandsfrei entfernen

Wichtig ist natürlich, dass Du keinen Edding oder andere permanent marker verwendest sondern wirklich darauf achtest, lösliche Stifte zu verwenden wie eben Folienschreiber, White Board Marker oder Stifte für Overhead-Projektoren.

So einfach reinigst Du die Seite von Deinen Zeichnungen

Die Eignung der Mappe fürs Rollenspiel

Blicken wir noch einmal auf meine Testkriterien zurück, die ich für diesen Produkttest zugrunde gelegt habe:

#1 Funktionalität im Rollenspiel

Die Funktionalität ist hoch. Auch wenn die Mappe eigentlich zu einem anderen Zweck gefertigt wird eignet sie sich hervorragend, um in ihr Handouts und andere Rollenspielmaterialien unterzubringen. Durch die Spiralbindung und die damit verbundene weite Öffnung kann die Mappe aufgeschlagen auf dem Spieltisch liegen und durch ihr handliches A5-Format dürfte sie auch in kleineren Spielzimmern irgendwo ein geeignetes Plätzchen finden.
Durch die Einschubtasche im Umschlag und die Fototaschen bieten sich zwei verschiedene Staumöglichkeiten für kurzfristig aufgehobene Handouts ebenso wie für richtige Schätze.
Dass die Unterlagen nicht seitlich aus der Mappe herausfallen können, unterstreicht die Funktionalität.
Besonders schön wäre natürlich eine weitere Tasche am Backcover der Mappe gewesen, sodass man zwei der Umschlagtaschen hätte, aber auch mit einer kommt man gut zurecht.

Ich weiß natürlich, dass es etliche Handouts gibt die ein größeres Format besitzen als A5, häufig sogar größer als A4 oder A3 und dass diese nicht in die Foto-Mappe hinein passen.
Für die unzähligen kleinen Handouts, die sich zumindest in meinen Spielrunden seit fast zwanzig Jahren ansammeln und auch weiterhin ansammeln werden, eignet sich das A5-Format der Mappe aber perfekt. Illustrationen, Charakterbilder und dergleichen im kleineren Format wären in größeren Mappen geradezu verloren oder würden wie in den Klarsichthüllen meiner Ordner unpraktisch herumfallen und auf Dauer Schaden nehmen.

#2 Transportabilität zu den Spielrunden

Die Foto-Mappe kommt im handlichen A5-Format und wiegt gerade einmal 500g. Damit ist sie zwar schwerer als so manche A4-Dokumenten-Mappe, bietet dafür aber eine bessere Funktionalität und deutlich mehr Qualität – gerade im A5-Format. Und leichter als so mancher Regelwerk-Wälzer ist die Mappe allemal 🙂
Durch ihr kleines Format passt sie in nahezu jede Tasche, jeden Rucksack, ins Motorrad-Case und in jeden Stoffbeutel. Zwischen den Spielrunden macht sich die Mappe gut im Regal, passt aber auch anstandslos in viele handelsübliche Schubkästen.

Für meinen Geschmack ist die Mappe ein wahres Schmuckstück im Regal, das sich zwischen den Regelwerken und Quellenbüchern Deiner Rollenspielsysteme nicht zu verstecken braucht.

#3 Schutz und Präsentation der Handouts

Die Handouts werden in die insgesamt 30 Folientaschen gesteckt, immer zwei Rücken an Rücken in fünfzehn Taschen mit schwarzem Trennkarton. Auch ganz kleine Bilder erhalten durch den schwarzen Karton im Rücken eine edle Umrandung und werden am Wegrutschen gehindert.
Dadurch, dass die Handouts sich nicht unmittelbar berühren, sind sie natürlich erheblich geschützt, ebenso wie durch die wasser- und schmutzabhaltenden Folien selbst.
Da läuft keine Karte Gefahr, durch Fettflecken einen neuen Anstrich zu erhalten 😉

Natürlich könnte durch die Öffnungen der Folientaschen oben ggf. Flüssigkeit eindringen. Aber einerseits haften die Folien von selbst ein klein wenig aneinander und andererseits wirst Du Deinen Spieltisch hoffentlich nicht unter Wasser setzen.
Bei einem Transport im Stoffbeutel bei dem Du in den Regen gerätst, sollten Deine Handouts absolut sicher und vor Nässe geschützt sein.

Die Präsentation ist natürlich hervorragend. Bei anderen Dokumenten- und Fotomappen ist es üblich, die Bilder entnehmen zu müssen, um sie herzeigen zu können, da die Aufteilung der Mappe oder farbige Folien kein anderes Handling erlauben.
Klarsichthüllen schmiegen sich häufig nicht perfekt an kleinere Handouts oder hängen fest in ihrem Ordner, sodass man das Bild oder die Skizze zum Herzeigen am besten ebenfalls herausnimmt.
Bei Jennis Foto-Mappe jedoch können die Handouts bleiben wo sie sind – die Mappe kann ganz einfach offen am Spieltisch liegen oder auch herumgereicht werden ohne dass ein Dokument entnommen werden muss.

Das schont Deine Handouts natürlich ungemein und hilft, lange ihre Qualität zu erhalten.

#4 Handling der Mappe und der Handouts

Durch die Spiralbindung lässt sich die Mappe sehr weit öffnen, was ein komfortables Heranreichen an die einzelnen Einschubtaschen ermöglicht. Die einzelnen Taschen lassen sich leicht öffnen und Bilder o.ä. ebenso leicht hineinstecken. Lediglich das Herausziehen wirklich kleiner Bildchen die man ganz nach unten geschoben hat ist ein wenig unkomfortabel. Aber mit ein wenig Geschick und geringfügigem Mehraufwand lässt sich auch das sehr einfach bewerkstelligen.

Die Umschlagtasche ermöglicht den fixen Zugriff auf Handouts die man spontan benötigt.

#5 Weitere nützliche Funktionen neben der reinen Aufbewahrung

Wie oben beschrieben, bietet die Mappe durch ihre folierten Taschen und die Möglichkeit, Rasterpläne oder Waben-Blanco-Karten hineinzuschieben eine prima Option, um spontane Battlemaps zu entwerfen. Miniaturen oder andere Gegenstände lassen sich problemlos darauf positionieren. Kämpfe auf einem begrenzten Schauplatz lassen sich damit hervorragend darstellen.

Durch die beschreibbare Oberfläche können Szenerien und Landschaften auf die Folienseiten aufgebracht und hinterher rückstandsfrei wieder entfernt werden.

Gerade auf Conventions erspart man sich mit der Foto-Mappe die Mühe, eine sperrige Battlemap mit sich tragen zu müssen.

Mein Fazit

Mir hat die Foto-Mappe von Jenni Corson nicht nur gut gefallen sondern sie ist, seitdem ich sie habe, fester Bestandteil meiner Rollenspiel-Unterlagen geworden. Ich habe Karten, Illustrationen, Charaktersheets von NSCs, Charakterbilder, Notizzettel usw. darin untergebracht.

Wenn ich die Mappe neben meinen anderen Rollenspielunterlagen im Regal stehen sehe, dann erfreue ich mich an ihrem hübschen Äußeren und wenn ich sie aufschlage, dann machen mich die wunderbar präsentierten Handouts glücklich.

Ich bin froh, dass ich mit dieser Mappe eine Möglichkeit gefunden habe, besonders die Schätze meiner Handout-Sammlung schützend, komfortabel, präsentabel und mehr als ansehnlich unterbringen zu können. Beim Blättern in meinen dicken Charakter-Ordnern muss ich nun keine Rücksicht mehr nehmen auf zerknickbare Klarsichthüllen.

Und ich freue mich bereits auf die nächste Convention im Herbst und darauf, die Mappe dorthin mitzunehmen. Dann wird das Präsentieren meiner Bilder und Karten noch weitaus mehr Freude bereiten als bisher.

Die Mappe ist zwar nicht preiswert aber dafür von hoher Qualität und wird vermutlich ein halbes Rollenspielerleben halten, bei guter Pflege vielleicht sogar ein ganzes 😉

Auch wenn man diese Mappe natürlich nicht zwingend benötigt, ist sie ein ganz besonderes „Nice to have“ und wertet jeden Spieltisch optisch und jedes Spieler- und Spielleitersammelsurium auch funktional auf.

Bis auf die in meinen Augen fehlende zweite Umschlagseinschubtasche am Backcover und die unschönen weißen Streifen, die manche meiner Folientaschen überziehen, konnte ich keinen Kritikpunkt an der Foto-Mappe finden.

Wenn Dich der hohe Preis nicht abschreckt, wirst Du an dieser Mappe garantiert lange Deine Freude haben und sie gern in Dein Rollenspiel-Equipement integrieren.

Wie gefällt Dir die Mappe und welche Umschlagfarbe gefällt Dir am besten?

Rollenspielerische Grüße
Janine

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Ich bin seit 1999 leidenschaftliche Fantasy-Rollenspielerin, Spielleiterin, Autorin (Romane, Ratgeber, Rollenspielabenteuer) und Illustratorin von Rollenspiel-Karten. Außerdem bin ich begeisterte Convention-Besucherin, liebe Fantasy und Phantastik und sammele gern Dinge, die ich für meine Rollenspielrunden (z.B. als Handouts) verwenden kann.

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